4. TAG des zweiten Teams der Sommerwoche 2019 in Übelbach

Dieser Beitrag ist noch in Bearbeitung!

Der 4. Tag (Donnerstag, der 22. August 2019) war dem Schwerpunkt Meteorologie gewidmet. Die Fotos bitte anklicken, um sie zu vergrößern! Bericht und Fotos: Angelika Riegler

Nach einem genüsslichen Frühstück im GH Preiss in Neuhof/Übelbach (diesmal gab es sogar extra bestellte frische Semmeln) – fuhren wir mit dem GUST-Taxi (Franz Schlegl) hinauf zur Reicherhöhe. Nochmals herzlichen Dank an Gretl und Sepp Preiss für ihre Gastfreundschaft (Übernachtung).

Abschiedsfoto der Kinder von Sepp Preiss (1. links) und Gretl Preiss (4. von links), dazwischen Pauli und Angelika Riegler von AGUAStud. Außen rechts Lea Feuerstein (AGUAStud) und dritte von rechts hinten, Fr. Dr. Ismene Fertschai (Uni Graz)

Abschiedsfoto der Kinder von Sepp Preiss (1. links) und Gretl Preiss (4. von links), dazwischen Paul und Angelika Riegler von AGUAStud. Außen rechts Lea Feuerstein (AGUAStud) und 3. in der hinteren Reihe von rechts, Fr. Dr. Ismene Fertschai (Uni Graz)

Unglaublich, was alles zu transportieren war!

Unglaublich, was alles von Paul Riegler zu transportieren war!

Auf der Reicherhöhe angekommen, durften wir gleich in das alte Bauernhaus der Familie Klampfl „einziehen“. War das eine Aufregung! Für die Kinder ein vollkommen neues Erlebnis, denn kaum eines der Kinder „wohnte“ zuvor schon einmal so ursprünglich – in einem alten Bauernhaus, einem typisch steirischem Holzblockhaus, mit gehackten, mächtigen Deckenbalken, mit alten Riegeln und Schlössern, kleinen Fensterchen, einem großen Tischherd mit Brotbackofen und vielfältigem, alten bäuerlichen Gerät. Die Eingangstüre hängt schief in ihren Angeln, eine Wand neigt sich stark nach außen, der Boden aus Holzbohlen mit breiten Ritzen, der Holzofen rauchte anfangs stark und nebelte Küche und Vorraum ein …! Sie nannten es „unheimlich“, fürchteten sich anfangs sogar ein wenig – was aber bald einer unbefangenen Entdeckungsfreude wich. Und bald fühlten sie sich „unheimlich wohl“ – das ist ein wunderbar passendes Wortspiel  – und schliefen hier ausgezeichnet. Auch aufgrund der großzügigen Unterstützung durch Fam. Mitteregger (Almhütte Plotscherbauer), die den Kindern Matratzen bereitstellte. Gleich war der große Wohnraum ausgelegt mit den weichen, herrlichen Unterlagen – nach Nächten am Boden auf Isomatten (abgesehen von dem ebenso wunderbaren Lager im Gleinalmschutzhaus). Hier kochten wir unsere Spaghetti selbst (mit liebenswerter Unterstützung von Justi Klampfl), das Sugo und Salat brachte Pauli von AGUAStud mit.

Im alten Bauernhaus schmeckten die selbst gekochten Spaghetti ausgezeichnet!

Im alten Bauernhaus schmeckten die selbst gekochten Spaghetti ausgezeichnet!

 

3. TAG des zweiten Teams der Sommerwoche 2019 in Übelbach

Der 3. Tag (Mittwoch, der 21. August 2019) war den Schwerpunkten Hydrologie und Biologie gewidmet. Die Fotos bitte anklicken, um sie zu vergrößern! Bericht und Fotos: Angelika Riegler

Am Abend des Vortages, obwohl schon müde vom Wandern, meinten Leon und Florian: „Was wir uns wirklich noch wünschen würden ist, hinauf, zum Ursprung des Übelbaches zu gehen! Dorthin, wo mein/unser Bach entspringt! Dort waren wir noch nie!“ Und da konnte ich (Angelika Riegler) den Kindern sagen: Genau das ist für morgen geplant! Da machten sie große Augen und freuten sich sehr!

Und so begaben wir uns am frühen Morgen des dritten Tages, gleich nach dem Frühstück, auf den Weg zur Quelle des Übelbachs. Es war bewölkt, nebelig, kühl – fast kalt und windig, aber wir marschierten tapfer und eiligen Schrittes dahin – fast isohypsenparallel (entlang einer Höhenlinie) – also fast eben bzw. nur leicht ansteigend, den Hang des Speikkogels entlang, unter dessen Gipfel (1988 m) auf ca. 1840 m Seehöhe der Übelbach  entspringt. Unterwegs kamen wir an einer gefassten Quelle (Brunnen) für das Gleinalmschutzhaus vorbei, der Boden war überall nass und sumpfig. Denn entlang dieses Weges entspringen viele kleine Quellen (Infoblatt Quellen), deren Wasser in kleinen Bächlein dem Übelbach zufließen. Unterirdisch befindet sich hier eine wasserstauende Schicht, weshalb das Grundwasser an vielen Stellen austritt (Quellhorizont). Wir eilten weiter und über uns, entlang des Bergkammes, begleitete uns eine große Schar Gämsen. Sie waren wie wir in diesen nebeligen Morgenstunden eilig unterwegs und blieben manches Mal stehen, um uns achtsam zu beobachten!

Die Silhouetten der Gämsen entlang des Bergrückens ...

Die Silhouetten der Gämsen im Nebel entlang des Bergrückens …

Und hier gab es Heidelbeeren, Heidelbeeren, Heidelbeeren … weshalb es für einige der Kinder schwierig wurde, überhaupt noch weiter zu gehen. Die Gelegenheit war zu verlockend, inmitten der Heidelbeersträucher zu sitzen und nach Lust und Laune die aromatischen Beeren zu naschen! Und das mit diesem herrlichen Blick über die Weite der Südoststeiermark! So blieben vier der Kinder mit Dr. Ismene Fertschai dort und genossen die süßen Früchte.

Heidelbeeren, wohin man schaut ...

Heidelbeeren, wohin man blickte …

P1080806_kleinDoch die Mehrheit der Kinder entschied sich gemeinsam mit Angelika für den Gipfelsturm – sie kraxelten, rutschten und arbeiteten sich mühsam die Erosionsrinne des Übelbaches hinauf, sich am feuchten Gras festhaltend. Der Wind blies heftig, Nebel fiel ein, um dann immer wieder von einem Windstoß zerrissen und hinweggefegt zu werden, um die Sicht freizugeben! Ein großartiges Schauspiel!

Der steile Weg hinauf entlang des Baches ...

Der steile Weg hinauf entlang des Wildbaches …

Die ersten der Kinder sind schon oben angelangt, im Nebel, im Nieselregen ...

Die ersten der Kinder sind oben angelangt, im dichten Nebel kaum zu sehen – wie die flinken Gämsen auf dem Bergkamm  …

Hurra, geschafft! Endlich sind wir alle oben!

Hurra, geschafft! Endlich sind alle oben angekommen!

Über der Quelle - das Wasser dringt direkt unter dem Stein hervor ...

Hier stehen die Kinder genau neben und über der Quelle – das Wasser dringt direkt unter dem Stein hervor, um dann fröhlich über eine darunterliegende Felsplatte zu rieseln …

Wasser ist elementar – die Freude war groß! Der Übelbach ist in seinem Ursprung ein kleines, leise flüsterndes Mini-Bächlein – aber innerhalb kürzester Zeit springt er laut und stürmisch bergab. Denn von allen Seiten fließt das Wasser zusammen und es formt das Bachbett, das Tal, Schluchten und Klammen. Und die Überlegung: Wie ist das überhaupt möglich, dass das Wasser immerfort fließt? ist immer wieder aufs Neue faszinierend. Der Berg als Wasserspeicher – und auch wenn es so lange nicht regnet wie dieses Jahr, so fließt das Bächlein doch … (Infoblatt Gewässernetz). Der Wasserkreislauf ist den Kindern vertraut – doch eine Wiederholung dieser großartigen Umwandlung von Energie, dem beständigen Wandel des Wassers in seine Aggregatzustände (Infoblatt Aggregatzustände) und der Bedeutung der Sonne in diesem System als Energiespenderin, ist immer wichtig! Sowie das Bewusstsein, dass Energie nie verloren geht … das haben wir später am Weg, beim Krafthaus Waldstein (Fam. Liechtenstein), dem „Energieumwandler“ für das Gleinalmschutzhaus, überlegt.

Denselben Weg bergab zurück zu gehen wäre zu rutschig gewesen, daher liefen wir direkt von der Quelle über die Weiden und etwas unterhalb des Gipfels – anfangs wieder fast höhenlinienparallel bzw. nur leicht bergab in Richtung Schutzhaus, bis wir auf den offiziellen Wanderweg auf den Speikkogel kamen. Von dort hüpften und sprangen die Kinder hinunter zum Gleinalmschutzhaus. Und obwohl uns der Wind um die Ohren und durch die Kleidung pfiff – erwärmten wir uns wieder. Dort angekommen, waren die Kinder erst so richtig hungrig – und die Reste des Frühstücks wurden mit Appetit verdrückt. Anne war so lieb und kochte auch noch literweise heißen Tee und brachte noch mehr Marmelade, Butter und Brot! DANKE!

Im schnellen Lauf hinunter zum Schutzhaus - im Bild sichtbar - und die Wallfahrtskirche Maria Schnee

Im schnellen Lauf hinunter zum Schutzhaus – im Bild sichtbar – und die Wallfahrtskirche Maria Schnee

Jedes Kind durfte sich noch ein Jausenbrot mit Käse oder Schinken richten – und dann ging´s wieder los – hinunter, den alten Almweg in Richtung Übelbach. Und Zauberei – auf einmal waren es nicht mehr 13 Kinder sondern eines mehr. Benjamin, der Sohn von Anne und Christian nahm ab diesem Tag an unserer Sommerwoche teil – so wie seine jüngere Schwester Nora die Gruppe der Jüngeren bereicherte. Das freute uns sehr!

Unsere nächsten Ziele waren ein Steinbruch (Wegkehre), ein kleiner Tümpel und das kleine Krafthaus, dessen Turbine vom Wasser des Übelbachs angetrieben wird und für das Schutzhaus Strom liefert. Man hat es gestern Abend gemerkt, die Netzspannung ist sehr wechselhaft, da der Wasserdurchfluss in diesem kleinen Kraftwerk nicht immer konstant ist – das Licht in der Stube wechselte beständig zwischen hell und etwas dunkler. Wir wollten zwar das Krafthaus mit Christian Koller vom Schutzhaus besichtigen, doch er hat sich entschuldigt – denn vorgestern, als es in der Nacht gewitterte, hat ein Blitz in die Turbine eingeschlagen und sie stand still. Alles war überschwemmt, da das zufließende Wasser überquoll und Christian musste noch in der Nacht ausrücken, um den Zufluss – irgendwo oberhalb am Bach – abzusperren. Er konnte die Turbine reparieren – daher gab es auch wieder Strom – aber im Krafthaus herrschte noch Chaos. Daher besprachen wir die Umwandlung der Energie nur kurz – und die Kinder wollten lieber mit dem Kescher Kaulquappen und andere Wassertiere aus dem kleinen Tümpel fischen und mit Dr. Fertschai bestimmen. Die Buben begeisterte der Steinbruch mit seinen unterschiedlichen Gesteinen. Der Test mit der Salzsäure ergab – hier gibt es kein kalkhaltiges Gestein.

Die Kinder vor dem kleinen Krafthaus Waldstein (Fam. Liechtenstein)

Die Kinder vor dem kleinen Krafthaus Waldstein (Fam. Liechtenstein), auf der Suche nach Fröschen und anderen Kleinlebewesen …

Am kleinen Tümpel ...

Am kleinen Tümpel …

... und hier werden kleine Wasserlebewesen gefangen und bestimmt!

… hier werden kleine Wasserlebewesen vorsichtig gefangen, bestimmt und wieder achtsam in ihren Lebensraum zurückgegeben!

Aug in Aug mit einer Kaulquappe!

Aug in Aug mit einer Kaulquappe!

Wasser und Steine, Tiere und WIR - unterwegs in der Natur werden all unsere Kräfte mobilisiert!

Wasser und Steine, Tiere und WIR – unterwegs in der Natur werden all unsere Kräfte mobilisiert!

Aber dann mussten wir doch wieder weiter …

Es ist angenehm kühl - und der Weg führt bergab, trotzdem sind alle schon recht müde!

Es ist angenehm kühl – und der Weg führt bergab, trotzdem sind alle schon recht müde!

Dazwischen nieselt es ein wenig - die riesengroßen Blätter der Gewöhnlichen Pestwurz (Petasites hybridus) geben Schutz!

Dazwischen nieselt es ein wenig – die riesengroßen Blätter der Gewöhnlichen Pestwurz (Petasites hybridus) geben Schutz!

Beim Schranken Hoyer trafen wir auf die Gruppe der jüngeren Kinder - sie machten es sich gerade gemütlich ...

Beim Schranken Hoyer trafen wir auf die Gruppe der jüngeren Kinder – sie machten es sich gerade gemütlich …

... und Schnitzen war bei den Großen wie den Kleinen immer aktuell!

… und Schnitzen war in diesen Tagen sowohl bei den Kleinen als auch bei den Großen immer aktuell!

Hier ist der gegebene Anlass, uns bei der Familie Liechtenstein zu bedanken – dass wir seit drei Jahren jeweils für einen Tag mit unseren Sommerferienkindern auf diesem wunderbaren Platz am Schranken Hoyer sein dürfen. Ein idealer Raum, in dem man der Natur intensiv begegnen kann: sie kennenlernen kann, in ihrer Wildheit und Schönheit, in ihrer Vielfalt und Unberechenbarkeit. Dass die Kinder sich hier in ihr erproben und bewusst wahrnehmen dürfen – bei Bachwanderungen, im Sumpf, auf umgestürzten morschen Bäumen, im Duft des feuchten Waldes und bei prachtvolle moosigen „Steinungeheuern“ – ein wunderbarer Ort zum Forschen und Entdecken, aber auch zum Träumen und Märchenerzählen, so wie im heurigen Jahr für das 1. Team. Danke, das ist wunderbar!

Und das 2. Team durfte mit unserem Transportbus die letzten 2 1/2 Kilometer zum Gasthof Preiss fahren … ein Spaß, den wir ihnen nicht verwehren konnten. Endlich angekommen, warten die Kinder hungrig auf das köstliche Erdäpfelgulasch von Gretl Preiss! Hmmmm …

Endlich angekommen im Gasthaus Preiss in Neuhof ...

Endlich angekommen im Gasthaus Preiss in Neuhof …

Das fertige Werk von Leon!

Das fertige Werk von Leon!

Heute wollten wir unsere Zelte unten am Bach, im Freien aufschlagen und dort übernachten – doch leider hat uns wieder das Wetter ein Schnippchen geschlagen. Schade – die Kinder hätten sich so sehr gefreut, wenn es diesmal geklappt hätte. Aber nachdem unser Lagerfeuer brannte, begann es zu nieseln … und wir danken sehr herzlich Gretl und Sepp Preiss, die so entgegenkommend waren und ihre Gaststube für uns frei räumten, damit die Kinder dort einen trockenen und warmen Schlafplatz hatten. DANKE!

Wie gemütlich ...!

Wie gemütlich war es hier …!

Und – wer gedacht hat, dass die Kinder nach dem langen Wandertag so sehr müde waren, dass sie gleich schlafen gingen – so wie dieses Foto oben zeigt – der hat sich wirklich geirrt! Die Fotos darunter sind der Beweis! Denn vor dem Schlafengehen ging es noch an den Bach …

Bilder ohne Worte:P1080911_klein P1080915_klein P1080916_klein
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Danach – ja danach wurde noch in der Gaststube das ruhige Spiel „Bandito“ gespielt, bis es dann endgültig still wurde …!

2. TAG des zweiten Teams der Sommerwoche 2019 in Übelbach

Der 2. Tag (Dienstag, der 20. August 2019) war den Schwerpunkten Geologie und Biologie gewidmet. Bericht und Fotos: Angelika Riegler, MSc.

Am Morgen des zweiten Tages hat sich das Gewitter verzogen – und es herrschte ein angenehm mildes Wetter, ideal für unsere heutige, weite Wanderung auf die Gleinalm! Und die Kinder trugen alle stolz ihr gestern gefertigtes T-shirts. Wie jedes Jahr ein Highlight auf unserer Sommerwoche – und auch diesmal erfolgte eine Einteilung nach den Geosphären – denn die Kinder hatten schon den Durchblick:P1080302_klein

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  1. Gruppe: Lithosphäre und Pedosphäre
  2. Gruppe: Biosphäre und Anthroposphäre
  3. Gruppe: Hydrosphäre und Kryosphäre
  4. Gruppe: Atmosphäre und der interplanetare Raum

Naja – „das sind eben Stein, Boden, Natur, Mensch, Wasser, Eis, Luft und Sonne, ganz klar“ – meinten die Kinder! Und so bemalten sie auch ihre T-shirts. Am Bild oben sieht man, dass sie sich auch darum bemühten, alle vier T-shirts in einer Gruppe gleich zu gestalten!

Unser Geologe Mag. Peter Ofner sowie Frau Dr. Ismene Fertschai, Biologin am Institut für Biologie an der Uni Graz sind gleich nach unserem Frühstück angekommen! Sie werden uns heute auf unserem Weg begleiten, Frau Dr. Fertschai allerdings wird mit uns auch noch den Mittwoch und Donnerstag unterwegs sein. Denn Biologisches zu entdecken und zu bestimmen kann nicht nur an einem Tag der Schwerpunkt sein!

Aber zuerst wird noch unser „Krafttrunk“ – Oxymel hergestellt! Da wird mit Begeisterung gerührt und geschleckt gleichzeitig, besteht er doch hauptsächlich aus Honig! Was das genau ist, lest bitte hier, auf unserem Oxymel-Informationsblatt! Alle dazugehörigen verwendbaren Wildkräuter und Beeren konnten unter Begleitung bestimmt und gesammelt werden: beispielsweise Augentrost, Wilder Oregano, Quendel, Johanniskraut, Minze oder Beeren wie Heidelbeeren, Himbeeren oder Brombeeren (Infoblatt essbare Kräuter und Beeren sowie giftige Pflanzen und Beeren). Diese sollten dem „Sauerhonig“ hinzugefügt werden – ihre Inhaltsstoffe machen das Getränk erst zu dem besonderen Kräftigungs- bzw. Heilmittel (Abwehrkräfte stärkend). Ich habe immer „sollte“ geschrieben – denn die Kinder liebten es einfach so – sie leckten und kosteten immer wieder unterwegs an dem Sauerhonig ohne Beigabe von Kräutern und Beeren. Und Essig und Honig haben auch für sich eine gute Wirkung!

Geologie: Manche Kinder wissen schon gut über Plattentektonik Bescheid – die Tests mit verdünnter Salzsäure, ob es Kalk bzw. Marmor, kalkhaltiger Schiefer oder kalkfreies Gestein wie Glimmerschiefer, Quarzit, Gneis oder Amphibolit ist, sind aufregend! Der Geologe beschreibt den Kindern, wie das Steierische Randgebirge entstanden ist – die Berge, auf denen wir gerade fröhlich unterwegs sind!

Wenn die Salzsäure aufschäumt, ist das Gestein kalkhaltig ... das ist spannend!

Wenn die Salzsäure aufschäumt, ist das Gestein kalkhaltig, sonst nicht. Das ist spannend!

Die geologische Karte der Steiermark - wie ein bunter Fleckerlteppich!

Die geologische Karte der Steiermark – sie ist wie ein bunter Fleckerlteppich!

... ja und so verschieben sich die Gesteinsplatten, werden subduziert und unter hohem Druck und Temperatur wird das Gestein umgewandelt.

Ja und so verschieben sich die Gesteinsplatten, werden subduziert und das Gestein wird unter hohem Druck und hoher Temperatur umgewandelt …

... und egal ob Marmor oder metamorphes Gestein (hier Kalk bzw. Marmor) - zum Kraxeln ist es immer schön!

… und egal ob Kalk oder metamorphes Gestein (hier Kalk bzw. Marmor) – zum Kraxeln ist es immer schön!

Wir entdecken unterwegs auch eine Wespenspinne (Argiope bruennichi) – eine Migrantin aus dem südlichen Europa, selten auf dieser Höhe zu finden (1200m Seehöhe) und, sie ist Zeigerin des Klimawandels!

Eine Wespenspinne (Argiope bruennichi) oder auch Tigerspinne - eine Migrantin aus dem südlichen Europa, selten auf dieser Höhe - Zeigerin des Klimawandels!

Wespenspinne oder auch Tigerspinne  (Argiope bruennichi)

Unser Wanderweg auf einer Basiskarte eingezeichnet – sowie auf der geologischen Karte (beide: digitaler Atlas Steiermark). Hier sieht man, aus welch unterschiedlichen Gesteinen das Gebirge aufgebaut ist!Karte (Peter_Wanderweg)_NEU Geologie mit Weg, Legende (2)Zuerst führt uns unsere Wanderung vom Bockstaller vorbei am Krautwasch bis zur Höferhütte. Dort wollten wir jausnen – doch Dienstag ist Ruhetag, also mussten wir die Jause im Rucksack mittragen und die Kinder durften Speck, Käse, Brot, Gurken und Paprika selbst schneiden, weshalb alles noch viiiiiel besser schmeckte.

Zoe hilft beim Vorbereiten der Jause!

Zoe hilft beim Vorbereiten der Jause!

Das Wandern ist anstrengend … doch es gab unterwegs so viel zu tun, zu schauen und zu staunen – dass die Zeit und der Weg beinahe unbemerkt vorübergingen. Obwohl  – die Kinder letztlich vom Wandern sehr müde waren, aber nicht müde genug, um den Tag nicht bei wildem Spiel im Lager des Gleinalmschutzhauses zu beschließen.

Der heutige Tag beinhaltete so viele Highlights, sodass er zum intensivsten Tag der Woche wurde. Ich kann nur kurz hindurchführen:

Beim Wandern ...

Beim Wandern …

... beim Beobachten ...

… beim Beobachten …

... und beim Entdecken!

… und beim Entdecken!

Unterwegs treffen wir auf einen großartigen Baum, eine mächtige, uralte Lärche (Europäische Lärche (Larix decidua). Ihr Alter wagen wir nicht zu schätzen, ihre Größe ist kaum auf das Foto zu bannen. Die Kinder messen den Stammumfang – es sind 4,5 m! Wie groß ist dann der Durchmesser bzw. Radius? Wir haben es nicht ausgerechnet – zu müde waren die Kinder. Aber hier die Formel: 2rπ = U. Somit sind 2r (= Durchmesser d) = U durch π. Infolgedessen beträgt der Stammdurchmesser ca. 1,4 m! Die Europäische Lärche kann bis zu 600 Jahre alt werden und einen maximalen Stammdurchmesser von 1,5 bis 2 Meter erreichen. Diese Lärche hat wohl beinahe ihr Höchstalter und Wachstums-Maximum erreicht – trotzdem hält sie immer noch tapfer allen Unbillen des Wetters und jeder Witterung stand.

Europäische Lärche (Larix decidua)

Europäische Lärche (Larix decidua)

Ja, sichtbar müde sind die Kinder schon, hier beim Kalkkreuz, doch bald darauf sind ihre Lebensgeister wieder geweckt, denn Spannendes erwartet sie!

Müde am Kalkkreuz ...

Müde am Kalkkreuz …

... geht es nach kurzer Rast weiter mit verbundenen Augen, an einem Seil geführt, um sich selbst bewusst zu spüren!

… doch geht es nach kurzer Rast weiter mit verbundenen Augen – an einem Seil geführt – um sich selbst bewusst in der Natur zu spüren!

Und nach 20 Minuten in Dunkelheit wieder das helle Licht und die Natur der weiten Ferne sehen ...

… und um nach ca. 20 Minuten in Dunkelheit wieder ins helle Licht und in die weite Ferne zu sehen …

Der Weg führte uns vorbei am Walzkogel, dem Schanzkreuz/Tiefensattel und dem Ochsenkogel bis zum Prentlstall auf der Lipizzanerweide. Die Tränken für die Pferde sammeln Quellwasser von zwei Nebenquellen der Kainach. Unterwegs konnten wir biologische und geologische Besonderheiten entdecken und besprechen:

Biologisch: Am Waldrand blühte vielfach in zartem Rosa die Erika (Erica), ein Heidekrautgewächs. Sie ist Futterpflanze für verschiedene Schmetterlingsarten sowie deren Raupen und, sie ist eine Zeigerpflanze. Solche sind Pflanzen, deren Vorkommen auf bestimmte chemisch physikalische Eigenschaften des Bodens schließen lassen. Die Erika gedeiht vornehmlich auf kalkfreien Standorten, sie liebt also sauren Boden (über Silikatgestein), wie z.B. auch Heidelbeere. Am Kalkkreuz haben die Kinder einen anderen Standort- bzw. Bodenzeiger kennengelernt. Die Buche (Fagus). Sie deutet mit ihrem Vorkommen auf kalkhaltigen Untergrund hin – der Name Kalkkreuz bestätigt das! An diesen Beispielen wird das Gestein und seine Wirkung auf Boden und Pflanzen für uns sichtbar! (Siehe Infoblatt Nahrungskreislauf-Boden)

Und – unterwegs zählten die Kinder insgesamt 67 Ameisenhügel! Wie gibt es denn so etwas? Warum so viele hier und nicht anderswo auch? Siehe Infoblatt-Ameisen!

Ameisenhügel, Ameisenhügel ...

Ameisenhügel, Ameisenhügel …

... wohin man auch schaute, Ameisen überall!

… wohin man auch schaute und stieg, es krabbelte überall!

Man konnte gar nicht stehen bleiben, man musste durchlaufen – um zum nächsten, dem geologischen Höhepunkt zu kommen: EDELSTEINE!

Welche? GRANATE – siehe Infoblatt-Granate!

Begeistertes Staunen: Edelsteine über Edelsteine ...

Begeistertes Staunen: Edelsteine über Edelsteine …

... ihre Härte wird mit dem Geologenhammer getestet ...

… ihre Härte wird mit dem Geologenhammer getestet …

... und die Kinder sammeln mit Begeisterung!

… und die Kinder sammeln mit Begeisterung!

P1080620_klein P1080619_klein P1080611_kleinEndlich nahe unseres Ziels, dem Gleinalmschutzhaus – kurz davor gab es eine ausgiebige Rast an den Nebenquellen der Kainach, auf der Prentlalm. Leider waren keine Lipizzaner zu entdecken!

Bei der Rast an den Quellen der Kainach - am Brendlstall. Bald ist es geschafft!

Bei der Rast an den Quellen der Kainach – am Prentlstall. Bald ist es geschafft!

Die Kinder springen ...

Die Kinder springen mutig …

... durch die Brennnesseln - um ihre müden Beine wieder zu beleben!

… durch Brennnesseln – um ihre müden Beine wieder zu beleben!

... und danach gibt´s beruhigende Massagen ... oder kühlendes Wasser aus der Wasserflasche!

… um danach beruhigende Massagen zu empfangen … oder die Nesseln mit kühlendem Wasser aus der Wasserflasche zu besprühen!

Endlich auch Heidelbeeren - oben, nahe des Gleinalmschutzhauses! Hier stärken sich alle mit Genuss!

Und endlich gibt es auch Heidelbeeren – oben, nahe des Gleinalmschutzhauses! Hier stärken sich alle mit Genuss!

Und nun kommen auch die letzten am Ziel an! Wie schön!

Und nun kommen auch die letzten ans Ziel! Wie schön, geschafft!

Doch noch ist der Tag nicht zu Ende. Nach dem herzlichen Empfang durch die Pächter des Schutzhauses, Anne und Christian, richten sich die Kinder zuerst einmal mit Begeisterung im Lager ein – und nach einem köstlichen Schmaus (Kraftsupperl und Kaiserschmarrn), beobachten die Kinder mit unserer Biologin Ismene die vielen Schwalben, die auf der Rückseite des Schutzhauses nisten (Infoblatt-Schwalben) – und später im Dunkeln nachtaktive Insekten an der Lichtfalle (Ismene hat die 6 kg schwere Batterie in ihrem Rucksack mit all den anderen Utensilien den Berg heraufgetragen! DANKE!) und wir versuchen auch mit dem Fledermausdedektor, den Flug der stillen Flitzer hörbar zu machen! Doch es gibt kaum welche … Danach dauert es im Lager einige Zeit, bis das übermütige und laute Tollen einer tiefen und entspannten Ruhe wich.

Die Kinder an der Insektenlichtfalle!

Die Kinder an der Insektenlichtfalle …

Dr. Fertschai beim Bestimmen einiger Nachtfalter ...

… und Dr. Fertschai bestimmt mit den Kindern einige Nachtfalter …

Hier die LINKS zu den anderen Tagen: Unsere Sommerwochen 2019 (1. und 2. Team) und für das 2. Team: Allgemeiner Rückblick und 1. Tag.

1. TAG des zweiten Teams auf der Sommerwoche 2019 in Übelbach:

Der 1. Tag (Montag, der 19. August 2019) war neben dem Kennenlernen und Lagerbauen dem Schwerpunkt Geographie gewidmet. Bericht und Fotos: Angelika Riegler, MSc.

Entsprechend unserem Motto: mit offenen Augen und mit Achtsamkeit unterwegs zu sein bedeutet auch, mich auf meine Umwelt einzulassen, bewusst in ihr unterwegs zu sein – achtsam auf das Kleine und Unscheinbare sowie aufmerksam auf die Zusammenhänge im „Großen Ganzen“ zu sein und mich selbst darin bewusst wahrzunehmen und zu erfahren: WO bin ich, WAS ist um mich herum, WIE ist alles miteinander verbunden, WER begleitet mich, WELCHE Rolle spielt alles in diesem Gefüge sowie WELCHEN Anteil habe ich an dieser großen Gemeinschaft?

Dazu gehört das Erlernen des richtigen Umgangs mit einer Karte und dem Kompass – denn der Blick auf eine Karte ermöglicht uns den großen Überblick und das bewusste Wahrnehmen des – WO bin ich – hier, am Berg, auf der Almwiese, zwischen Kühen, in der Sonne, als Teil meiner Umwelt – und der Kompass zeigt mir meinen Weg, den kleinen Weg in der großen Gesamtheit – er lässt mich in meiner Umgebung zurechtfinden, mich orientieren und meine Umwelt bewusst betrachten  – und ich bin mit dem Kompass in der Hand zwar auf mich gestellt aber doch in Gemeinschaft, in einer kleinen Gruppe (drei Gruppen zu je ca. 4 Kindern und einem/einer Begleiter*in) unterwegs.

Viele Aufgaben ermöglichten das Bewusst-Unterwegs-Sein, mit offenen Augen: Siehe das Dokument Orientierungslauf, das die Kinder mitbekommen haben sowie die allgemeine Einleitung (Sphären der Erde) für unsere Woche bzw. für diesen Tag.

Die Gruppe Atmosphäre ist mit dem Kompass und Angelika Riegler unterwegs ...

Die Gruppe „Atmosphäre“ ist mit dem Kompass und Angelika Riegler rund um den Schererkogel unterwegs …

... und sie sind konzentriert bei der Aufgabe, sich den geologischen Aufschluss genau anzusehen und zu zeichnen!

… und sie sind konzentriert bei der Aufgabe, sich den geologischen Aufschluss – die Felswand – genau anzusehen und zu zeichnen!

Den Weg zu finden ist gar nicht so schwierig ...

Den Weg zu finden ist gar nicht so schwierig …

Hier steht etwas auf einer grünen Tafel auf dem Hochsitz ... aha, ja - und wird auf dem Arbeitsblatt eingetragen!

… und die Aufgaben leicht zu erfüllen. Hier steht etwas auf einer grünen Tafel auf dem Hochsitz … aha, ja – und es wird auf dem Arbeitsblatt eingetragen!

Wir sind schon eine zeitlang unterwegs - es ist eine lustige Herausforderung, die die Kinder problemlos meistern!

Hier sind wir schon eine zeitlang unterwegs – es ist eine lustige Herausforderung, die die Kinder problemlos meistern!

... und jetzt haben sie bemerkt, dass sie wieder zurück sind - sie haben ihren schon vorbereiteten Schlafplatz entdeckt!

Und jetzt haben sie gerade bemerkt, dass sie wieder zurück sind – sie haben ihren schon zuvor ein wenig vorbereiteten Schlafplatz entdeckt! Ha, welche Freude …

Doch bevor sie ihre Schlafplätze fertig bauen konnten, durften sie noch mit dem Holter-Fritz in den Brunnen schauen - nicht ohne zu schätzen, wie tief er ist und wie hoch das Wasser in ihm steht!

… doch bevor sie ihre Schlafplätze fertig bauen konnten, durften sie noch mit dem Holter-Fritz von der Bockstallerhütte (Fritz Rachoinig)  in den Brunnen schauen – nicht ohne zu schätzen, wie tief er ist und wie hoch das Wasser in ihm steht – mit der Info, warum sie Wasser sparen mussten!

Doch leider mussten die Kinder am Abend ihre selbstgebauten Zelte doch wieder abbauen, da sich Regen und Gewitter ankündigten!

Doch trotz aller Freude mussten die Kinder am Abend ihre selbstgebauten Zelte doch wieder abbauen, da sich Regen und Gewitter ankündigten …

... aber das Schlafen unter Tischen und Bänken in der Gaststube und im Trockenen war auch seeehr lustig - währenddessen es draußen pritschelte, blitzte und donnerte!

… aber das Schlafen unter Tischen und Bänken in der Gaststube und im Trockenen war auch seeehr lustig – währenddessen es draußen pritschelte, blitzte und donnerte!

Und hier die LINKS zu den vorangegangenen Artikeln: 

Sommerwoche 2019 in Übelbach, allgemeiner Rückblick für das 2. Team

Die teilnehmenden Kinder der AGUAStud -Sommerferienwoche in Übelbach bekamen zum Abschluss ein „Heft“ mit nach Hause mit dem Titel: Unterwegs mit AGUAStud. Dieses wird hier (im Verlauf der Berichterstattung und entsprechend der Schwerpunkte) auf unserer Homepage veröffentlicht. Es dient zur Erinnerung, Auffrischung und Vertiefung des Erlebten – sowie als Ergänzung all jener Dinge, die wir als Betreuer*innen zwar vorbereitet haben, für die jedoch nicht genug Zeit blieb, um sie zu erarbeiten. Wir könnten inhaltlich noch eine weitere, gemeinsame Woche damit ausfüllen – das sollten wir im nächsten Jahr noch einmal versuchen!

Diesmal waren aber neben der Wissensvermittlung auch das gemeinsame Spiel und das Sammeln von Erfahrungen im Miteinander wichtige Elemente unserer Woche in den Bergen Übelbachs mit Übernachtungen. Für viele gänzlich neue Erfahrungen – wie beispielsweise ohne Eltern unterwegs zu sein, sich vielfältigen, neuen Herausforderungen im großen Kreis Gleichaltriger zu stellen oder auch, sich selbst einen guten Schlafplatz zu richten (Flo, du hättest nicht gut schlafen können – kopfüber! 😊) oder das Waschen und Zähneputzen am Brunntrog. Das Schlafen im Freien ist leider nicht gelungen, denn ein Gewitter bzw. Nieselregen haben uns von den selbstgebauten Schlafplätzen am Waldrand vertrieben. Daher wollen wir jenen nochmals ganz herzlich danken, die uns großzügig in ihren Gaststuben aufgenommen haben (Bockstaller, GH-Preiss). Diese Erfahrung des Draußen-Schlafens nicht gemacht zu haben, ist für uns alle wohl der einzige aber doch große Wermutstropfen dieser Woche. Denn in unserem Begleitheft Unterwegs mit AGUAStud gibt es auch eine Seite: Nachtaktive Tiere, ihre Lebensweise und ihre Laute in der Nacht – was nicht sichtbar ist, wird hörbar!“. Über das Uhuuuu“ oder „Wuwuwu“-Rufen der Eulen oder des Waldkauzes, das „Bellen“ oder den beinahe menschlichen Klageschrei eines Rehbocks, das Pfeifen oder Meckern einer Gämse, das raue Bellen eines Fuchses oder der geräuschlose Flug der Fledermäuse, den wir nur über unseren Fledermausdedektor „hören“ hätten können. Gar nicht zu reden von den lautlosen Spinnentieren, Käfern und Ameisen … Ob wir alle eine solche Nacht im Freien gemeistert hätten? Am Morgen des nächsten Tages wurde alles wieder sorgsam auf- und weggeräumt, nichts sollte daran erinnern (außer Fotos und unsere ganz persönlichen Bilder in unseren Herzen), dass wir hier waren!

Das Leitbild unserer Sommerwoche war: Wir fokussieren unsere Sinne auf unsere Umwelt – auf die Nähe und die Ferne. Wir stehen mit beiden Beinen auf dem Boden, umwelt- und selbstbewusst – schauen, hören, riechen, schmecken und fühlen – und sind achtsam inmitten dieser Welt voll faszinierender Vielfalt und Gemeinschaft unterwegs.

Leon, Flo und Celina beim Bauen ihres Nachtlagers ...

Leon, Flo und Celina beim Bau ihres Nachtlagers …

... und hier mit fertigen Schlafplätzen!

… und hier mit ihren fertigen Schlafplätzen!

Leonie, Hannah, Lilia und Zoe bei der Vorbereitung ihrer Schlafplätze ...

Leonie, Hannah, Lilia und Zoe sind auch bald fertig – und das Wetter ist auch noch gut geeignet …