10. KIDS-Wasserforscher-Workshop

Es weihnachtet überall, auch bei uns! Wir waren zwar so kurz vor Weihnachten nur mehr eine ganz kleine Gruppe neugieriger Wasserforscher, aber gemeinsam zündeten wir die vier Kerzen an und mit jeder Kerze wiederholten wir eines der vielen Themen, die wir im Laufe des Jahres erarbeitet haben. Zuerst haben wir uns noch einmal in Landkarten vertieft und den Umgang mit dem Kompass geübt. Wer es richtig gemacht hat, hat auch ganz leicht mit ihm zu einer versteckten Süßigkeit gefunden! Hmmmm!

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Wir machten auch ein Blick in den Weltatlas, um wieder einmal genau zu sehen, wo wir uns befinden auf der großen, weiten Welt. Danach haben wir noch einmal unsere Sinne erprobt, haben geschmeckt und gerochen …

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… und danach wohl noch viel mehr gekostet, beim Weihnachtskekserl „backen“! Das war dann erst so richtig lustig und guuuut und viiiiel, wobei ein Wasserforscherkübel unsere „Rührschüssel“ für die erste Keksmasse war! Jede/-r konnte nach diesem fleißigen Kneten, Rollen, Rühren und Formen (-und Schlecken) auch ein schönes Sackerl voll Keksis mitnehmen, für die wir hier auch die Rezepte bereitstellen: Rumkugeln (ohne Rum), Schokolade-Nuss-Cornflakes Happen und Dattel-Marzipan-Schokolade Konfekt.

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FROHE WEIHNACHTEN!

Newsletter mit Einladung!

Der 6. Newsletter ist erschienen! In diesem berichten wir über unsere Ziele für das Jahr 2016 und stellen das Programm „active help“ für Griechenland vor. Wir laden Sie/dich herzlich zur Mitarbeit ein!

Dazu das Plakat für Studierende, wobei diese Einladung an alle (für den Zeitraum Dezember 2015 bis März 2016) gerichtet ist!

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Reflexion

Unser 6-jähriges Wasserforscherkind Zoe hat mir diese Zeichnung geschenkt, die mich tief beeindruckt hat. Was ist das, fragte ich sie: „Ja siehst du das nicht? Das ist natürlich die strahlende Sonne – und das Rote rundherum sind Sonneneruptionen, die so hinaussprühen – und darunter die Planeten im schwarzen Universum! Der blaue Planet ist natürlich die Erde“! Ja, ich sehe es … einfach großartig! (gezeichnet im KIDS-Wasserforscher-Workshop „Sterne gucken“, A. Riegler)

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9. KIDS-Wasserforschertreff „Sterne gucken“

Haben wir in diesem Jahr in unseren Workshops die Welt um uns herum ganz bewusst, mit allen Sinnen und mit dem Blick nach vorne, nach rechts, nach links und auch nach unten zu erfassen und zu entdecken versucht, so richteten wir diesmal den Blick nach oben! Denn diese Frage bewegte und faszinierte uns beständig bei allem was wir taten: Was ist eigentlich da oben, wo befinden wir uns tatsächlich – zwar durch die Schwerkraft fest verankert auf unserem vertrauten Planeten Erde – aber wie sind wir eingebettet in dieses faszinierende große Ganze des Universums? Denn hat man sich nur ein einziges Mal die Zeit genommen und einen bewussten Blick in einen klaren, nächtlichen Sternenhimmel getan, ist man erfasst von dieser Größe. Nicht nur an Weite, an Raum sondern auch an unfassbarer Einzigartigkeit, die einen nicht mehr loslässt.

So sind wir auch bei diesem Workshop „Sterne gucken“ mit offenem Mund und erhobenem Blick dagestanden! Die Augen mussten sich erst an die Dunkelheit gewöhnen, erst dann zeigte sich die ganze Pracht – wie die vielen Milliarden Sterne der Milchstraße (Galaxie), in dem sich unsere Erde befindet und sich wie ein heller Bogen über den Nachthimmel zieht. Umgeben von Abermillionen kleineren und größeren Sternen, von denen wir einige bewusst fixiert, benannt und erklärt bekommen haben. Den Mond konnten wir diesmal leider nicht sehen (Mondaufgang am 6. 11. 2015 um 01:21).

Das Wetter hätte nicht schöner bzw. besser für unser Vorhaben sein können (kein einziges Wölkchen verdeckte die Sterne, es war auch wieder wesentlich milder als in den Tagen davor). Und so gelang dieser Abend zu einem großartigen Erlebnis, für das wir unserem Gast, dem Astrophysiker Univ. – Prof. Dr. Arnold Hanslmeier von der Universität Graz, sehr herzlich danken. Denn er hat uns zuerst mit einer Power-Point Präsentation vieles erklärt, uns faszinierende Aufnahmen gezeigt, Größen verglichen und Entfernungen vorstellbar gemacht. Er hat aber auch ein bisschen unser Wissen hinterfragt und uns sogar bei manchen Antworten ein klein wenig in die Irre geführt … aber er hat uns immer und immer wieder in Staunen versetzt. Wir haben viel gelernt, denn wir konnten ihm auch viele Fragen stellen, die uns schon lange am Herzen lagen, bis wir dann hinaus gegangen sind, in die finstere Nacht, um einige Blicke in sein Teleskop zu werfen. Ja, und da konnten wir z.B. den Polarstern als Doppelstern erkennen und die 2.538.000 Lichtjahre entfernte Andromeda-Galaxie als kleinen milchigen Kreis (ca. 1 Billion Sterne), die sogar bei ganz idealen Verhältnissen mit freiem Auge zu sehen ist (wenn man weiß, wo sie ist!). Aber ist das alles auch vorstellbar? Diese Entfernungen, diese Weiten, diese unglaubliche Anzahl an Sonnen (denn alle Sterne sind selbstleuchtende Sonnen), diese Kräfte, diese Energie … nein, nicht wirklich, obwohl wir wissen, dass es so ist!

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P1200227korrPorf. Hanslmeier versucht für uns das Universum anhand vieler Vergleiche und mit „Händen und Füßen“ erfassbar zu machen … und er hätte es nicht besser machen können! Eine Stunde lang horchten ihm 17 Kinder und einige Eltern konzentriert und ernst zu, fragten, antworteten … es war einfach spannend und wir lernten viel. DANKE!

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Univ.-Prof. A. Hanslmeier mt Teleskop, unseren Wasserforscherkindern und einigen Eltern

8. KIDS-Wasserforschertreff

Es war der strahlendste Herbsttag, die Sonne lachte am blitzblauen Himmel und es war im Gegensatz zu den letzten Tagen herrlich bzw. fast zu warm! Leider umhüllte uns am Bach schon bald wieder der Bergschatten… aber es war so spannend, dass wir das gar nicht bemerkten.

„Was hast du gefangen“ … „lass einmal sehen“ … so ging es beständig hin und her!

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Und wieder haben wir die „Unterwasserwelt“ des stark strömenden Übelbachs bewussst entdeckt und es wurde für uns bisher unbekanntes Leben sichtbar! Es war wirklich aufregend! Die Piratenspinnen (Pirata piraticus) haben sich in ihren „Gefängnissen“ jedoch nicht sehr wohl gefühlt, sie stritten sich und kämpften miteinander, weshalb wir sie bald wieder in ihre Freiheit entließen!

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„Siehst du die da oder hier …“wie sie blitzschnell über das Wasser laufen kann“ – und eine etwas kleinere Spinne formte eine Luftblase und tauchte mit ihr unter! Faszinierend … denn so kann eine Spinne, die eigentlich kein Wassertier ist (sie besitzen keine Kiemen), lange Zeit unter Wasser bleiben und sich auf Jagd begeben!

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Es ist so spannend! Gemeinsam mit Lisi und Angelika ging es dann noch an´s Mikroskopieren … und der Mini-Wasserfloh war auf einmal ein dicker, großer Kerl mit Antennen!

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Im Mikroskop auch tatsächlich etwas zu sehen, ist gar nicht so einfach … und das „Ah jaaa, jetzt sehe ichs!“ war jedes Mal ein freudiges Ereignis. Schon müde und hungrig, hat uns ein freundlicher Übelbacher süße, ungespritzte Äpfel gebracht, über die wir uns sehr freuten! Ein herzliches Dankeschön!! P1180405_klein

Wieder am Bach, haben wir mit Lisi Nachschau gehalten, ob sich diesmal in die etwas größeren Reusen als vor einer Woche, ein kleiner Fisch hat locken lassen? Aber nein, wir hatten leider auch diesmal kein Glück bzw. die Forellen waren wahrscheinlich einfach viel zu satt und verschmähten daher unsere Köder!

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Anschließend haben wir gemeinsam die Lebensweisen der Tiere überlegt sowie ihre Metamorphosen, die manche Insekten vom Wasserlebewesen zu geflügelten Tieren vollziehen und auch – ihre Stellung in der Nahrungskette. Fressen und gefressen werden … und da war die große Steinfliegenlarve, die wir gefangen haben, ein ganz besonderer Räuber! Fasziniert haben uns auch wieder die fein-säuberlich geklebten und so unterschiedlichen Köcher der Köcherfliegenlarven und …

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Prachtvolle Steinfliegenlarve

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Kunstvoll geklebte Wohnröhren zweier Köcherfliegenlarven

 

 

 

 

 

 

 

… Lilia schaut sich die Larvenhülle einer Libelle ganz genau an! Man sieht die Stelle am Rücken, an dem die Große Königslibelle (Anax imperator) der Hülle entflogen war und somit ihren Lebensraum Wasser gegen den Lebensraum Luft ausgetauscht hat! Unglaublich!

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Zur besseren Erinnerung haben die Kinder die Tiere noch zeichnerisch festgehalten, wofür sie noch einmal ganz genau beobachtet werden mussten! P1180437_klein

Alle Bilder sind kleine Kunstwerke geworden! Hier als Beispiel die Zeichnung des Wasserforscherkindes Zoe (6 Jahre alt). Wunderschön!

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